Akustikspielzeug: Fast jedes Dritte schneidet schlecht ab

SpielzeugtestIhr kennt sie sicherlich auch, diese brabbelnden, krabbelnden, singenden oder weinenden Exemplare aus der Welt des Spielzeugs. Solches Akustik-Spielzeug ist bei Kindern beliebt. Doch wie ist es um ihre Qualität bestellt? Um das herauszufinden, hat die Stiftung Warentest 23 dudelnde Puppen, Roboter und Tiere ins Prüflabor geschickt. Das Ergebnis: Fast jedes dritte Spielzeug im Test schneidet schlecht ab. In sieben Produkten haben die Tester gesundheitsgefährdende Stoffe gefunden.

Schädliche Spielverderber

Zu den größten Spielverderbern im Test gehören der Drache Ohnezahn von Spin Master, der Roboter Marvin von Revell, die Eiskönigin Elsa von Hasbro, der Esel Emmi von Stern­taler. Materialproben dieser Figuren enthielten Naphthalin in kritischen Mengen. Dieser Stoff steht unter Verdacht, Krebs zu erzeugen. Naphthalin und andere PAK gelangen meist über verunreinigte Weichmacheröle oder Farbstoffe ins Spielzeug. Kinder können sie bei Spielen über den Mund oder die Haut aufnehmen. Die Konzentrationen, die gefunden wurden, sind zwar nicht akut giftig. Einige PAK wirken jedoch langfristig im Organismus.

Geprüfte Sicherheit

Zwar halten alle getesteten Spielzeuge die rechtlichen Vorgaben ein, auch die mangelhaften. Doch „aus Gründen der Vorsorge haben wir die PAK nach den strengeren Kriterien des GS-Zeichens für geprüfte Sicherheit bewertet“, erklärt Projektleiterin Sara Wagner-Leifhelm. Diese Kriterien einzuhalten ist möglich, wie viele unproblematischen Produkte im Test bewiesen haben.

Foto: Stiftung Warentes

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